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Mit Anlauf über die Kante und dann in freiem Fall abwärts

Bungee Jumping Sequence ©PantherMedia/ammit

So könnte die Beschreibung zur weltweiten Preisentwicklung von Photovoltaik-Modulen lauten. Gewinner ist die Energiewende und Betreiber, die sich für ein Sonnenstromkraftwerk entscheiden oder schon entschieden haben, denn günstiger, zuverlässiger und einfacher kann Strom heute wohl kaum erzeugt werden.

Nach einem Photovoltaik Boom in China rückt Europa wieder in das Zentrum der Aufmerksamkeit chinesischer Modulhersteller. Photovoltaik ist die erneuerbare Energieform, die schnell realisiert werden kann, die inzwischen sehr preisgünstig geworden ist und die im Betrieb nur geringen Aufwand und Kosten verursacht.

Laut Untersuchung des Fraunhofer ISE liegen die jährlichen Betriebskosten einer Photovoltaikanlage bei rund einem Prozent der Investitionskosten. Das ist sehr niedrig. Durch die niedrigen Zinsen ist die Finanzierung aktuell sehr günstig. Gleichzeitig sind die Kosten seit 2006 jedes Jahr um rund 13 Prozent gesunken.

Der Preis der PV-Module ist seit 2006 stark gefallen und ist aktuell nur noch für knapp die Hälfte der Investitionskosten einer Photovoltaikanlag in der Leistungsklasse von10 bis 100 Kilowatt peak verantwortlich. Bei Kraftwerken größer 100 Kilowatt-peak oder kleiner 10 Kilowatt-peak können sich die Verhältnisse verschieben.

Entwicklung durchschnittlicher Endkundenpreis pro Kilowatt-peak für betriebsfertig installierte Photovoltaik-Dachanlagen 10-100kWp von 2006 -2016_1900 Pixel

Abb.1: Entwicklung durchschnittlicher Endkundenpreis pro Kilowatt-peak für betriebsfertig installierte Photovoltaik-Dachanlagen 10-100kWp von 2006 -2016 ©POWERBALL-Systems

Absolut sind die Systemkosten für Photovoltaikanlagen in 10 Jahren um über 75 Prozent  gesunken, so dass sie heute für Privathaushalte, Gewerbe und Landwirtschaft die wohl wirtschaftlichste und sauberste Form der Strombeschaffung sind. In Kombination mit Stromspeichern steigern Anlagenbetreiber den Eigenverbrauchs aus ihrer Photovoltaikanlage. Außerdem frieren sie langfristig ihre Stromkosten ein und steigern ihre Unabhängigkeit von Stromanbietern.

Einzelne Betreiber von Powerball-Systemspeichern erreichen Autarkiegrade von über 90 Prozent und sind mit dem jederzeit erweiterbaren Powerball Systemspeichern langfristig flexibel. Denn generell und im Besonderen in der Energiewende ist nichts so beständig wie der Wandel.

Autarkie oder Eigenverbrauch: was ist das wichtige & richtige Mass beim Stromspeicher?

Young woman in the field ©PantherMedia/Nobilior

Eigenverbrauchsquote und Autarkiegrad sind beides Werte, die direkt abhängig von der Größe der Photovoltaikanlage und dem Stromspeicher sind. Trotzdem beschreiben die Begriffe grundverschiedene Zustände.

Eigenverbrauchsquote

Eine sehr kleine Photovoltaikanlage kann eine Eigenverbrauchsquote von 100 Prozent haben, weil ihre gesamte Energie durch den Grundverbrauch des Hauses absorbiert wird. Der Autarkiegrad ist bei einer kleinen Photovoltaikanlage aber minimal, weil der Großteil des Strombedarfs aus dem öffentlichen Netz gedeckt wird. Je mehr Leistung eine Photovoltaikanlage liefert, desto mehr Photovoltaikstrom wird in das öffentliche Netz eingespeist werde, weil die Photovoltaik zeitweise mehr erzeugt als der Haushalt verbraucht.

Autarkiegrad

Der Autarkiegrad ist der Wert, der die Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz beschreibt. Es gibt Anwender die erreichen 98 % Autarkie mit Stromspeicher und Photovoltaik. Das bedeutet, dass nur zwei Prozent der Energie aus dem öffentlichen Netz zugekauft werden. Das ist allerdings ein extremes Beispiel und funktioniert nur, wenn Photovoltaik, Stromspeicher und Nutzerverhalten ideal kooperieren. Üblich sind bei Powerball Stromspeicher – Photovoltaik Kombination rund 70 Prozent Autarkie.

Grundsätzliche Aussagen zu Eigenverbrauch  & Autarkie
  • Lokal erzeugte PV-Energie verringert den Netzbezug.
  • Je kleiner die Photovoltaikanlage, desto größer die Eigenverbrauchsquote.
  • Je größer die Photovoltaikanlage und der Speicher, desto größer die Autarkie. Aber, ab einer gewissen Größe von PV-Anlage und Speicher hat eine Vergrößerung beider Komponenten nur noch geringe Auswirkungen auf die Eigenverbrauchsquote und den Autarkiegrad. Deshalb werden Photvovoltaik, Stromspeicher und das Nutzerverhalten bei der Systemauslegung aufeinander abgestimmt. Powerball Systemspeicher können für jeden Anwenderfall individuell programmiert und skaliert werden.
  • Die Wirkung eines Heimspeichers wird durch den Autarkiegrad besser beschrieben als durch die Eigenverbrauchsquote.
  • Die Eigenverbrauchsquote verhält sich über das Jahr verteilt gegensätzlich zum Autarkiegrad. Die Autarkie ist im Sommer wesentlich höher als im Winter.
Autarkiegrad in Monaten 2017 ©Powerball-Systems AG / SOLAR-professionell
 

Powerball Systemspeicher und Autarkie

Für maximale Autarkie ist Flexibilität des Speichers und optimale Abstimmung von Erzeugern, Verbrauchern und Stromspeicher in jedem Anwendungsfall ausschlaggebend. Durch die Skalierbarkeit von Leistung und Kapazität und der freien Programmierung des Energiemanagements werden Powerball Systemspeicher auf jede Anwendung individuell zugeschnitten und können jederzeit an sich verändernde Bedingungen angepasst werden.

In der deutschen Untersuchung werden im Jahresmittel 50 Prozent Autarkiegrad erreicht. Powerball Anwender erreichen nach unserer Erfahrung 60 bis 70 Prozent. Das sind 10 bis 20 Prozent mehr. Damit sinkt auch der Strombezug. Wir werden das genau nachprüfen.

Warum kaufen Menschen Stromspeicher?

Powerball Systemspeicher , ready for departure ©Powerball-Systems AG / M.Schammel

Powerball Systemspeicher , ready for departure ©Powerball-Systems AG / M.Schammel

Warum wir Stromspeicher bauen

Bei Powerball haben wir aus zwei Gründen angefangen Stromspeicher zu entwickeln und zu bauen:

  1. Stromspeicher sind die logische Ergänzung zu unregelmäßig erzeugenden Energiequellen wie Photovoltaik, BHKW und Windkraft, weil sie die Ruhezeiten dieser Energiequellen ausgleichen.
  2. wir wollten einen Systemspeicher mit dem Betreiber langfristig in der Energiewende flexibel bleiben, der sicher und nachhaltig ist.

Das ist unsere Motivation, aber was motiviert Beteriber zum Speicherkauf?

Warum Menschen Stromspeicher kaufen

Die Technische Universität Aachen hat das in einer fünf Jahre dauernden Studie zu Stromspeichern untersucht. Im Kapitel „Motive für den Kauf eines PV-Speichers“ wird erklärt, dass sich die Mehrzahl der Käufer, nämlich fast 90 Prozent, für den Kauf eines Speichers entschieden haben, um sich gegen steigende Stromkosten abzusichern. Ein weiteres wichtiges Argument für den Speicherkauf ist, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten (85 Prozent). Technologieinteresse gaben knapp 60 Prozent der Befragten als Motiv für den Speicherkauf an. Am Ende der Motivationsskale stehen: Absicherung gegen Stromausfälle (30 Prozent), Stromspeicher als Geldanlage (20 Prozent) und wirtschaftliche Nutzung des eigenen Photovoltaikstrom nach Wegfall der Einspeisevergütung (15 Prozent).

Schmerzgrenzen

Die Umfrage wurde im Zeitraum 2013 bis 2017 durchgeführt. Die Motivation zum Kauf hat sich im Laufe der fünf Jahre praktisch nicht verändert, trotz gesunkener Stromspeicherpreise. Was sich verändert hat, ist die Kapazität der Speicher. Laut Speicherstudie gibt es in Deutschland eine Schmerzgrenze beim Speicherkauf von rund 10.000 Euro. Bei der Auswertung wurde festgestellt, dass die durchschnittliche Investition  in Stromspeicher gleich geblieben ist, die Kapazität der Speicher aufgrund sinkender Preise im Laufe der Jahre aber gestiegen ist. Käufer in Deutschland scheinen eine Schmerzgrenze für die Speicherinvestition zu haben und nutzen gesunkene Preise um mehr Speicherkapazität, für das gleiche Geld einzukaufen.

Flexibel bleiben

Unsere Stromspeicher arbeiten in der Schweiz, Deutschland, Skandinavien, USA und Afrika. Die Betreiber und die Anforderungen sind sehr unterschiedlich. Ist in Afrika die   Inselfunktion des Powerball für die dezentrale Versorgung gefordert um unabhängig vom instabilen öffentlichen Netz zu sein, werden in der Schweiz eher größere Kapazitäten installiert, weil Warmwasser gerne mit Strom erwärmt wird. Außerdem ist in der Schweiz die Notstromfunktion ein wichtiges Ausstattungsmerkmal. Der Powerball soll überall auf der Welt an allen Standorten Strom speichern. Deshalb ist bei uns nichts in Stein gemeißelt und alle Parameter können jederzeit geändert werden, immer wieder. Denn wie wir wissen ist nichts so sicher wie der stete Wandel –  gerade in der Energiewende.

Autarkie

Ein Bekannter, der seit 2010 in München auf seinem Haus eine Photovoltaikanlage betreibt, hat mir vor kurzem erzählt, was für ihn der entscheidende Punkt für die Installation eines Stromspeichers ist – Autarkie! Lesen Sie nächste Woche hier zum Thema Autarkie und Eigenverbrauch. Beide Begriffe werden gerne in einem Atemzug genannt, aber der Autarkiegrad ist das Maß für die optimale Auslegung eines Speichers und die kann sich im Laufe der Zeit ändern, denn – Sie ahnen es schon – nichts ist so sicher wie regelmäßige Veränderung in der Erneuerbaren Energiewelt.

Stromspeicher und die Stromversorgung der Zukunft

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Unaufhaltsam und voller Veränderungen

noch ist der Stromspeichermarkt ein Nischenmarkt. Wir als Entwickler und Hersteller müssen aber den Blick nach vorne richten und unsere Stromspeicher so entwickeln, dass sie auch in 20 oder 30 Jahren für Betreiber im Strommarkt funktionieren. Da Stromspeicher integraler Bestandteil eines Gebäudestromnetzes sind, müssen sie einerseits langlebig wie ein Schaltschrank sein, andererseits aber auch so flexibel, dass sie als Teil der Eigenproduktionsanlage jederzeit an neue Bedürfnisse angepasst werden können.

Entwicklung von Stromproduktion und Stromverbrauch

In der Schweiz hat sich die Stromproduktion in gut 40 Jahren fast verdoppelt, von knapp 37 Terawattstunden in 1973 auf gute 66 Terawattstunden. Der Stromverbrauch pro Kopf lag 1973 bei knapp 5 Megawattstunden, stieg 2006 auf 8,3 Megawattstunden und sinkt nun seit Jahren. 2015 betrug der rechnerische pro Kopf Verbrauch nur noch 7,5 Megawattstunden.

Schweizer Energiemix 1973 bis 2015

In Deutschland sehen wir ein ähnliches Bild. Die Stromproduktion in Terawattstunden lag 1973 bei 374 Terawattstunden, gut 40 Jahre später im Jahr 2015 bei satten 640 Terawattstunden. Der Stromverbrauch pro Einwohner sinkt, zwar nur leicht, aber doch merklich und das trotz einer boomenden Exportwirtschaft und produzierendem Gewerbe und Industrie im Land.

Deutscher Energiemix 1973 bis 2015

Österreich ist eine Ausnahme. Das Land hat seine Stromproduktion in 42 Jahren mehr als verdoppelt, den pro Kopf verbrauch ebenfalls, Tendenz steigend. Im Jahr 1973 hat das Land 31 Terawattstunden produziert, 2015 waren es knappe 83 Terawattstunden, also mehr als das zweieinhalbfache. Parallel zur Produktion ist auch der pro Kopf Verbrauch gestiegen, von 3,6 Megawattstunden auf 8,33 Megawattstunden. Das entspricht dem 2,3 fachen Verbrauch nach 42 Jahren.

Österreichischer Energiemix 1973 bis 2015

Produktion und Verbrauch sind in jedem Land unterschiedlich und die Entwicklungen der Parameter ebenfalls. Deutschland betreibt fossile und nukleare Erzeugung parallel mit einem immer noch über fünfzig Prozent Anteil an fossilen Energieträgern. In der Schweiz dominieren die Erneuerbaren mit 63 Prozent . Die Nuklearenergie steuert 35 Prozent zu und fossile Energieträger haben einen Anteil von einem Prozent (Stand 2015). Österreich hat kein Atomkraftwerk und somit auch keinen nuklearen Stromanteil. Das Land hat einen Anteil von 76 Prozent erneuerbaren Energien und steht damit in Europa an vierter Stelle bei den Erneuerbaren, nach Island 100 Prozent), Albanien (100 Prozent) und Norwegen, (98 Prozent).

Einfluss dezentraler Erzeugung und Speicherung von Strom auf die Produktion

Wir gehen davon aus, dass mit zunehmender Akzeptanz und Verständnis der erneuerbaren Energien sich auch die Versorgung ändern wird. Wenn wir in 20 Jahren auf die Produktions- und Verbrauchsdaten der Länder schauen werden, wird sich höchstwahrscheinlich ein ganz anderes Bild ergeben. Es wird wesentliche mehr Strom dezentral erzeugt, gespeichert und auch verbraucht werden. Das dürfte alle Stromkunden aus dem privaten, gewerblichen und landwirtschaftlichen Bereich betreffen, denn bereits heute ist Strom aus eigener Photovoltaikproduktion weniger als halb so teuer wie der Strom vom öffentlichen Netz.

Mit einem Stromspeicher wird eine Eigenversorgung mit Erneuerbaren Energien zwar teurer, aber auch effektiver. Ein Powerball Betreiber hatte seinen Autarkiegrad auf 95 Prozent getrieben. Die meisten erreichen 75 Prozent.

Powerball Betreiber liegen je nach Land, Installation und Betriebsart bei 15 bis 40 Prozent unter dem Netzstrompreis. Sie sind mit ihrem Stromspeicher allerdings notstromfähig und für alle Eventualitäten der Energiewende gerüstet. Der Stromspeicher ist langlebig, es können alle Akkuarten mit 48 Volt angeschlossen werden, sie können Notstrom- und Inselversorgung übernehmen und sogar extern vernetzt werden für zum Beispiel Quartierslösungen. Eine Skalierbarkeit von Leistung und Kapazität, jederzeit und langfristig versteht sich von selbst.

Das Gefühl der Unabhängigkeit und das Richtige zu tun kann sowieso nicht in Geld gemessen werden.

In 40 Jahren

Heute stammen zwei Drittel der weltweiten Stromproduktion aus fossilen Brennstoffen, gefolgt von Wasserkraftwerken 16 Prozent, Kernkraftwerken 11 Prozent. Biokraftstoffen und Abfälle liefern gute zwei Prozent und Geothermie, Solar, Wind, sowie andere Quellen liefern knappe fünf Prozent. Der Anteil der letzten Kategorie steigt allerdings sehr schnell. Im Jahr 2058 wird die Verteilung ganz anders aussehen. Der Anteil der Erneuerbaren wird massiv angestiegen sein und die Versorgung wird dezentraler sein.

Quellen:

Die Daten zu Stromproduktion usw. sind dem IEA Atlas of Energy der International Energy Agency, France, entnommen. Alle anderen Angaben sind eigene Recherchen, Werte aus Entwicklung, Test und Betrieb von Powerball Stromspeichern.

 

Nicht jeder Stromspeicher ist auch automatisch eine Notstromversorgung

Nicht mit jedem Stromspeicher kann eine Notstromversorgung realisiert werden, aber fast jeder Interessent erwartet es… ©Panther Media

Lesen Sie hier den verlauf eines Telefonates, das unserere PR-Agentur mit einem IT Experten führte, der eine Photovoltaikanlage und Wechselrichter gekauft hat, die er mit einem Stromspeicher als Notstromversorgung erweitern wollte.  Kaufen wollte er eigentlich den Stromspeicher des Wechselrichterherstellers seiner PV-Anlage. Der kann allerdings  keine Notstromversorgung realisieren.

Das Gespräch verlief folgendermassen:

PR-Agentur: „Guten Tag, Sie sprechen mit XY, was kann ich für Sie tun?“

Anrufer: „Ja Hallo, bin ich da bei der Firma Powerball, Ihr Name taucht da auf?“

PR-Agentur: „Sie sind bei der Kommunikationsagentur der Powerball-Systems AG, aber vielleicht können wir Ihnen ja weiterhelfen.“

Anrufer: „OK, ich bin IT Experte und wollte mir mit Photovoltaik und Stromspeicher ein Back-Up System für den Fall eines Stromausfalls installieren lassen. Wir haben den Wechselrichter von XY und wollten von denen auch den Stromspeicher. Jetzt sagt mir mein Installateur, dass der Speicher keinen Notstrom kann.  Das ist doch komisch, dass ein Stromspeicher keinen Notstrom kann, oder? Dafür hat man doch einen Stromspeicher!“
PR-Agentur: „Nicht jeder Stromspeicher ist automatisch ein Back-Up System, dass Betreiber bei Stromausfall mit Notstrom versorgt. Dazu muss das System ein Gebäude mechanisch vom öffentlichen Netz trennen und als Inselnetz betreiben können.“


Anrufer: „Genau das hat der Installateur auch gesagt – und dass das nicht jeder Stromspeicher kann. Der von XY kann das zumindest nicht. Können Powerball Speicher das?“

PR-Agentur: „Ja, POWERBALL Systemspeicher können das. Das wird bei Powerball mit einer Notstrombox realisiert. Sie trennt bei Stromausfall das Gebäude selbstständig vom öffentlichen Netz. Der Powerball Systemspeicher übernimmt den Inselbetrieb und das Energiemanagement, bis das öffentliche Netz wieder liefert. Die Notstrombox erkennt das und schaltet das Gebäude wieder auf das Netz, der Powerball schaltet sein Energiemanagement um auf Netzbetrieb.“


Anrufer: „Genau so stelle ich mir das vor. Warum ist das nicht bei jedem Speicher möglich, dafür kauft man doch so ein Ding!“

PR-Agentur: „Warum das bei anderen Speichern nicht möglich ist kann ich nicht sagen. POWERBALL-Systems sieht das aber genauso wie Sie. Deshalb wurde der Speicher auch so entwickelt, dass jedes System an die Bedürfnisse der jedes Anwenders angepasst wird. Bei manchen Speicherherstellern hat man den Eindruck, dass sich die Betreiber an den Speicher anpassen müssen. Powerball Systemspeicher sind außerdem jederzeit einfach zu erweitern, von 8 Kilowattstunden nutzbarer Kapazität bis 1000 Kilowattstunden. Das ist  jederzeit möglich, auch nach Jahren, einfach indem sie eine weitere Powerball Speicherkiste neben oder auf die vorhandene stellen und diese mit zwei Kabeln verbinden.“

Anrufer: „Ach, so viel brauchen wir nicht. Vielleicht in 100 Jahren“ (lacht)

PR-Agentur: „Schon klar – mir geht es nur darum Ihnen die Flexibilität vom Powerball zu verdeutlichen. Das ist in der Branche nicht so üblich. Bei vielen Geräten muss der Betreiber seine Bedürfnisse dem Speicher anpassen. Beim Powerball werden die Funktionen auf den Bedarf des Anwenders angepasst. Was der Speicher im Hausnetz wann wie tut, sagen Sie ihm. Powerball programmiert das dann in den Speicher, so das Sie Ihren PV-Strom optimal nutzen können. Die Programmierung ist auch nicht in Stein gemeißelt und kann jederzeit geändert werden. Mit dem Powerball Servicevertrag ist das sogar kostenlos bis zu einer gewissen Anzahl im Jahr.“

Anrufer: „Klingt gut. Jetzt habe ich noch eine Frage, können Sie mir sagen was ist in dem Powerball Stromspeicher alles drin? Hat der auch einen Wechselrichter?“

PR-Agentur: „Im Powerball ist alles drin, Akkus, Energiemanagement und auch ein Wechselrichter. Das ist aber ein Batteriewechselrichter, der den Wechselstrom aus dem Hausnetz in Gleichstrom für die Batterien umwandelt. Das hat aber nichts mit dem Wechselrichter der Photovoltaikanlage zu tun. Den Wechselrichter für die Photovoltaikanlage brauchen Sie auch. Wenn Sie Ihre Photovoltaik neu bauen ist es allerdings möglich PV und Speicher gleich DC-seitig anzuschließen. Dazu sollten Sie aber mit einem Experten direkt bei Powerball sprechen, wir sind ja die PR Agentur.“

Was lernen wir aus diesem Gespräch?

Ein interessantes Telefonat, das Erwartungen und Fragen von Speicherinteressenten gut darstellt. Immerhin hat unser Anrufer noch erkannt, dass er mit dem von ihm ins Auge gefassten Speicher nie das hätte umsetzen können, was er wollte, weil es der Hersteller einfach nicht anbietet. Es gibt andere Betreiber von Stromspeichern, die bei Netzausfall im Dunkeln sitzen, auch wenn sie eine Kiste voller Strom im Keller stehen haben. Schlecht, wenn sie es ändern wollen, das System es aber nicht kann.

Empfehlung für Speicherstarter

Deshalb empfehlen wir zum Einstieg immer das Modell Professional. Damit sind Betreiber maximal flexibel, Notstrom, Inselfunktion, DC-, AC-Anschluss, Erweiterung von Leistung und Kapazität, so wie sich das der Laie eben vorstellt. Wir glauben, das sind wir als Entwickler und Hersteller Betreibern und Interessenten einfach schuldig.

Wir haben unsere Kapazitätsangaben geändert!

Brutto & Netto ©PantherMedia/AndreB

Brutto & Netto ©PantherMedia/AndreB

Kennen Sie Brutto & Netto? Klar kennen sie die beiden sagen Sie!

Netto ist das, was man tatsächlich bekommt, bereinigt um einen meist unerwünschten Anteil des Gesamten. Das Brutto ist die große, beeindruckende Zahl, inklusive dem Teil, den man nicht haben will, aber trotzdem zahlt (die Schale bei der Banane) oder der Teil, den man nicht haben kann aber gerne hätte (beim Gehalt der Anteil für Steuern und Sozialabgaben).

Brutto & Nettokapazität bei Stromspeichern

Beim Stromspeicher sind beide Formen des Brutto vertreten. Die Bruttokapazität enthält einen Anteil den Betreiber zwar zahlen, auf den sie aber keinen Zugriff haben. Diese Kapazität muss in den Akkus bleiben um deren Funktion und Lebensdauer zu gewährleisten.

Bei Bleiakkus ist das Verhältnis Netto zu Brutto 60 plus 40, bei Lithium-Ionen Akkus 80 plus 20. Jetzt bitte nicht sofort daraus schließen, das Lithium-Ionen Akkus besser sind, weil mehr für den Betreiber bleibt, sie sind lediglich anders. Es gibt viele gute und nachvollziehbare Gründe, warum wir Bleispeicher anbieten. Sie reichen von der ausgereiften Technologie, über den breiten Temperaturbereich, das nahezu 100 % Recycling, den günstigeren Preis, die einfache Verfügbarkeit, die Werthaltigkeit der verarbeiteten Rohstoffe, bis zur hohen Sicherheit der Akkus.

Im Notfall auch „Ans Eingemachte“ – aber nur wenn der Kunde das will!

Außerdem können Powerball Speicher so zu programmiert werden, dass im Notfall die Reserve auch noch zur Verfügung steht. Das ist sinnvoll, wenn bei Stromausfall Geräte versorgt werden deren Betrieb über dem Schutz der Akkus steht. Beispiel sind die Umwälzpumpe einer Scheitholzheizung oder die Stromversorgung im medizinischen Bereich.

Marktanpassung

Bis zum Frühjahr 2018 hat Powerball die Nettokapazität seiner Stromspeicher veröffentlicht. Das war für uns logisch, weil diese Zahl für den Betriebsalltag interessant ist. Das hat im Markt allerdings zu  Verwirrung geführt, weil es üblich ist die Bruttokapazität anzugeben. Wie selbstverständlich wurden auch Powerball Angaben als Bruttokapazität interpretiert, was bei Preisvergleichen dazu geführt hat, das Powerball Speicher schlechter abgeschnitten haben als der Wettbewerb, weil Nettokapazitätspreise mit Bruttokapazitätspreise verglichen wurden.

Im neuen Prospekt 2018 haben wir deshalb die Kapazitäten der Powerball Stromspeicher als Bruttokapazität angegeben. Netter Nebeneffekt – wir sind in der Wahrnehmung vieler Marktteilnehmer günstiger geworden. Dabei haben Powerball Systemspeicher so viele Vorzüge, dass der Preis eine untergeordnete Rolle spielen sollte.

Powerball Systemspeicher im Smart Home Musterhaus installiert

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Foto: Powerball / M. Schammel
Der Anfang ist gemacht, der Powerball Systemspeicher mit 40 Kilowattstunden brutto, 24 Kilowattstunden netto und 10,5 Kilowatt Entladeleistung, ist im grünen Smart Home Musterhaus in Freiburg installiert.
Im nächsten Schritt werden das Smart Home System Loxone, Wärmepumpe, Photovoltaik und Energiespeicher vernetzt. Das System sorgt dann im Haus für Komfort, Sicherheit und maximale Nutzung der auf dem Dach erzeugten Sonnenenergie

Da der Technikraum im Keller des Bungalows sehr klein und bereits mit den Schaltschränken gut gefüllt ist, wurden die drei Powerball Systemspeicher in der  Garage untergebracht. Da diese frei stehend ist und es sich um einen unbeheizten Aufstellort mit wechselnden Temperaturen handelt, wurden Powerball Systemspeicher mit Bleiakkutechnik gewählt, die bei Umgebungstemperaturen von -20° C bis +55° C zuverlässig arbeiten.

Gespeist werden die Systemspeicher von einer 9 Kilowatt -peak Ost-West Photovoltaikanlage, deren größter Teil auf dem Flachdach des Bungalows untergebracht ist und ein kleiner Teil auf dem Dach der Garage.

Sobald alle Systeme vollständig verbunden und programmiert sind stellen wir das System als Ganzes vor.

 

Übersicht Schweizer Speicherförderungen / Neu aufgelegte Förderung in Baden-Württemberg

8 kWh Powerball Systemspeicher mit Notstrombox in EFH Shweiz_Q_400

POWERBALL Systemspeicher mit 13,44 kWh Brutto-Kapazität, 8 kWh Netto-Kapazität und Notstrombox in EFH Shweiz ©POWERBALL-Systems

Allgemeines zu Förderungen von Stromspeichern

Förderungen für Stromspeicher sind in der Schweiz Sache der Kantone und Gemeinden. In Deutschland gibt es die bundesweite Förderung der KFW, attraktiver sind aber meistens auch dort regionale Angebote der Bundesländer, Städte, Kreise und Gemeinden. Für die Schweiz haben wir bei Swissolar nachgefragt und hier das Angebot aufgelistet, für Deutschland haben wir vergangene Woche bereits vom Speicherprogramm in Brandenburg berichtet, heute ist es das Förderprogramm Baden-Württembergs, das seine Fördersumme mehr als verdreifacht hat.

Förderungen in der Schweiz

In der Schweiz in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und im Kanton Thurgau gefördert.

Spezielle Förderungen von Gemeinden für Stromspeicher gibt es in den folgenden Gemeinden,

  • Tübach,
  • Uzwil,
  • Waldkirch,
  • Frauenfeld

Informationen zu möglichen Förderungen gibt es bei den kantonalen Energiefachstellen: https://www.endk.ch/de/kontakt/kantonale-energiefachstellen und unter https://www.energie-experten.ch/de/energiefranken.html

Quelle: Swissolar

Neu: Förderung in Baden-Württemberg verdreifacht

Baden-Württemberg hat die Fördersumme für Stromspeicher von 1,0 auf 4,35 Millionen Euro aufgestockt, um die große Nachfrage zu befriedigen. Seit März 2018 sind 1300 Anträge für die Förderung von Photovoltaik-Stromspeichern mit 3,5 Millionen Euro Volumen eingegangen. Das hat alle Erwartungen übertroffen. Daher verdreifacht das Land die Förderung für Heimspeicher.

Gefördert werden Neuinstallationen von PV-Speichersystemen mit einem Fixbetrag pro Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität und maximal 30 % der Nettoinvestitionskosten. Der Eigenverbrauch muss bei mindestens 40 % liegen. Das Programm läuft noch bis Ende 2019.

Mehr Informationen zum neuen Speicherprogramm finden Sie auf der Seite des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

Brandenburg Förderprogramm für Stromspeicher gestartet

Neues regionales Speicherprogramm in Deutschland für das bundesland Brandenburg

Jetzt ist es so weit, das Berliner Umland hat eine eigene Förderung für Stromspeicher. Bereits im März 2018 hatten Politiker ein 1000-Speicher-Programm für das Bundesland Brandenburg angekündigt. Am Freitag, dem 27. Juli 2018 Juli um 08:00 Uhr, ist das Programm mit sieben Millionen Euro im Fördertopf gestartet. Die abgerufenen Fördersummen liegen in der Mehrzahl zwischen 5000 und 6000 Euro, womit rund 1300 Speicher gefördert werden können. Ende dieser Woche dürften Anträge für die Hälfte des Fördertopfes eingegangen sein. Interessenten sollten also schnell handeln und ihren Antrag einreichen. Das teilt die Investitionsbank des Landes Brandenburg mit,  die alle Anträge bearbeitet.

Powerball Systemspeicher und die Förderung

Powerball Stromspeicher sind im Rahmen des Brandenburger Programmes förderfähig und mit Förderung besonders wirtschaftlich. Sie sind es aber auch ohne Zuschüsse vom Staat. Lediglich der Break Even erfolgt dann etwas später. Betreiber haben bei Powerball sogar die Wahl zwischen Li-Io- und Blei-Akkutechnik und sind damit auch berechtigt regionale Fördermittel abzurufen, die nur bestimmte Akkutechniken fördern, wie die Stadt Freiburg.

Powerball Stromspeicher sind  auch ohne Förderung wirtschaftlich

Das ist seit der Markteinführung so und hat sich bis heute nicht geändert. Dabei setzt die POWERBALL-Systems AG bei der Herstellung konsequent auf hochwertige, ausgereifte, intelligente und langlebige Komponenten, wenn möglich aus Schweizer Produktion. CEO Mathias Grässl erklärt die Wirtschaftlichkeit seiner Stromspeicher so: „Wir investieren in Qualität, Langlebigkeit und Intelligenz des Systems. Das Geheimnis der Wirtschaftlichkeit unserer Stromspeicher ist die schlanke Produktion. Und weil diese so schlank ist, können wir in der Schweiz produzieren. Das wiederum garantiert hohe Qualität in der Fertigung.“

Powerball Systemspeicher , ready for departure ©Powerball-Systems AG / M.Schammel

Powerball Systemspeicher , ready for departure ©Powerball-Systems AG / M.Schammel

 

 

 

Viel Sonne – Viel Hitze – Viel Solarstrom

Mit dem passendem Energiekonzept bleibt es auch bei großer Sommerhitze angenehm kühl

Smiling sandy snowman in red santa hat on the sea beach. © PantherMedia Stock Agency/EM

© PantherMedia Stock Agency/EM

Rekordernte bei Solarstrom

Der nächste Winter kommt bestimmt, aber jetzt hat uns der Sommer im Griff und der sonnige Juli 2018 hat uns täglich durchgeschwitzte Hemden und Rekorderträge bei der Photovoltaik verschafft.

Swissolar berichtet von bis zu 13 Prozent Mehrertrag im Juli 2018 gegenüber dem langjährigen Durchschnitt. In Deutschland meldet der deutsche Wetterdienst für den Juli 305 Sonnenstunden was 40 Prozent über dem langjährigen Mittel von 212 Stunden liegt. Das Ergebnis ist ein neuer Solarstromrekord von über sechs Milliarden Kilowattstunden, die in einem Monat in das öffentliche Netzt eingespeist wurdent. Mit Eigenverbrauch soll die Monatsproduktion im Juli 2018 nach Berechnungen desInternationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien sogar bei knapp 7 Milliarden Kilowattstunden liegen.

Cool bleiben mit dem richtigen Konzept

Gut wer bei dieser Hitze ein modernes Energiesystem aus Photovoltaik, Stromspeicher und einer Wärmepumpe, die heizen und kühlen kann, sein Eigen nennt. Neben der normalen Gebäudeversorgung mit regenerativem Strom und Wärme wrden im Sommer mit dem reichlich zur Verfügung stehenden Solarstrom Gebäude gekühlt. So kann in Gebäuden auch bei großer Hitze effizient, umweltfreundlich und ganz ohne Klimaanlage die die optimale Wohlfühltemperatur geschaffen werden. Das Energiemanagement übernehmen Powerball Systemspeicher.

Klimawandel, Klimaretter und schlechte Angewonheiten

In Deutschlands Flüssen lässt die Sommerhitze den Wasserstand sinken und die Wassertemperatur steigen. Eigentlich müssten Kohle- und Atomkraftwerke  in Deutschland ihre Produktion zurückfahren, um ein weiteres Aufheizen der Flüsse mit Kühlwasser zu verhindern, aber gerade haben die Regierungspräsidien Stuttgart und Karlsruhe den Betreibern der Steinkohlekraftwerke in Heilbronn (EnBW) und Mannheim (Großkraftwerk Mannheim) Ausnahmegenehmigungen bewilligt. Sie können zeitlich befristet höher temperiertes Kühlwasser in Neckar und Rhein einleiten. Das meldet die Deutschen Umwelthilfe und will rechtliche Schritte einleiten.

Die Lösungen sind da – sie müssen nur umgesetzt werden

Mit Photovoltaikanlagen und Stromspeicher kann genau dieses Problem behoben werden. Scheint die Sonne so intensiv wie im Juli 2018 produzieren Photovoltaikanlagen  viel Solarstrom und die Kohlestromproduktion kann reduziert werden. Voraussetzung ist natürlich, dass der politishe Wille vorhanden ist ausreichend PV-Leistung zu installieren.

Und in der Schweiz?

Swissolar schreibt in einer Meldung vom 07. August 2018 zum Rekordmonat Juli:

Unter dem Strich resultiert ein Mehrertrag von 35 Gigawattstunden oder 13 Prozent gegenüber dem langjährigen Durchschnitt*. Es stand insgesamt Solarstrom für mehr als 1 Million Einfamilienhäuser zur Verfügung.

Der Juli 2018 war im Durchschnitt etwa 18 Prozent sonniger als im Schnitt der Jahre 1996-2015. Die Karte zeigt deutliche Unterschiede innerhalb der Schweiz – besonders stark waren die Abweichungen vom Mittelwert im nördlichen Voralpengebiet, wo die sonst um diese Jahreszeit typischen Gewitter weitgehend ausblieben.

Aber auch die durchschnittliche, tägliche Maximaltemperatur lag rund 4° C über dem langjährigen Mittelwert. Grosse Hitze reduziert die Leistung von Photovoltaikanlagen, wie in den letzten Tagen in den Medien zu vernehmen war. Das stimmt, aber der Effekt ist äusserst geringfügig. Berechnungen zeigen, dass die hohen Temperaturen den Mehrertrag der Photovoltaikanlagen durch die hohe Sonneneinstrahlung nur gerade um 4.5 Prozent reduzierte. Der Temperatureffekt ist somit rund viermal kleiner als der Effekt des sonnigen Wetters.

In Zahlen ausgedrückt: In der Schweiz ist zurzeit eine Photovoltaik-Leistung von rund 2 Gigawatt installiert. Im langjährigen Durchschnitt produzieren diese Anlagen im Juli rund 273 Gigawattstunden, im Juli 2018 hingegen rund 308 Gigawattstunden (GWh), also 13% mehr. Im vergangenen Monat lieferten die Solaranlagen somit Strom für mehr als 1 Million Einfamilienhäuser. Auch die vorhergehenden Monate lagen deutlich über den Mittelwerten:

  • April +16%,
  • Mai +2%,
  • Juni +15%.

Dieser Mehrertrag kam genau zum richtigen Zeitpunkt: Einerseits stieg der Stromverbrauch vermutlich durch den vermehrten Einsatz von Klimaanlagen (Zahlen liegen noch nicht vor), andererseits sank die Produktion der Flusskraftwerke wegen des tiefen Wasserstands um bis zu 25%. Das AKW Mühleberg musste zudem aufgrund der hohen Wassertemperaturen in der Aare seine Produktion um 10 Prozent drosseln. In Deutschland mussten aus dem gleichen Grund mehrere Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden.

Fazit: Solarenergie ist die ideale Ergänzung zur Wasserkraft. Sie liefert während Trockenperioden am meisten Strom, dann, wenn wenig Wasser fliesst. Auf diesen beiden Standbeinen kann die Schweiz eine zukunftsfähige und saubere Energieversorgung aufbauen.

Quelle: Swissolar
Datenquelle: Meteotest AG, Bern