Kategorie-Archiv: Aktuelles

Viel Sonne – Viel Hitze – Viel Solarstrom

Mit dem passendem Energiekonzept bleibt es auch bei großer Sommerhitze angenehm kühl

Smiling sandy snowman in red santa hat on the sea beach. © PantherMedia Stock Agency/EM

© PantherMedia Stock Agency/EM

Rekordernte bei Solarstrom

Der nächste Winter kommt bestimmt, aber jetzt hat uns der Sommer im Griff und der sonnige Juli 2018 hat uns täglich durchgeschwitzte Hemden und Rekorderträge bei der Photovoltaik verschafft.

Swissolar berichtet von bis zu 13 Prozent Mehrertrag im Juli 2018 gegenüber dem langjährigen Durchschnitt. In Deutschland meldet der deutsche Wetterdienst für den Juli 305 Sonnenstunden was 40 Prozent über dem langjährigen Mittel von 212 Stunden liegt. Das Ergebnis ist ein neuer Solarstromrekord von über sechs Milliarden Kilowattstunden, die in einem Monat in das öffentliche Netzt eingespeist wurdent. Mit Eigenverbrauch soll die Monatsproduktion im Juli 2018 nach Berechnungen desInternationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien sogar bei knapp 7 Milliarden Kilowattstunden liegen.

Cool bleiben mit dem richtigen Konzept

Gut wer bei dieser Hitze ein modernes Energiesystem aus Photovoltaik, Stromspeicher und einer Wärmepumpe, die heizen und kühlen kann, sein Eigen nennt. Neben der normalen Gebäudeversorgung mit regenerativem Strom und Wärme wrden im Sommer mit dem reichlich zur Verfügung stehenden Solarstrom Gebäude gekühlt. So kann in Gebäuden auch bei großer Hitze effizient, umweltfreundlich und ganz ohne Klimaanlage die die optimale Wohlfühltemperatur geschaffen werden. Das Energiemanagement übernehmen Powerball Systemspeicher.

Klimawandel, Klimaretter und schlechte Angewonheiten

In Deutschlands Flüssen lässt die Sommerhitze den Wasserstand sinken und die Wassertemperatur steigen. Eigentlich müssten Kohle- und Atomkraftwerke  in Deutschland ihre Produktion zurückfahren, um ein weiteres Aufheizen der Flüsse mit Kühlwasser zu verhindern, aber gerade haben die Regierungspräsidien Stuttgart und Karlsruhe den Betreibern der Steinkohlekraftwerke in Heilbronn (EnBW) und Mannheim (Großkraftwerk Mannheim) Ausnahmegenehmigungen bewilligt. Sie können zeitlich befristet höher temperiertes Kühlwasser in Neckar und Rhein einleiten. Das meldet die Deutschen Umwelthilfe und will rechtliche Schritte einleiten.

Die Lösungen sind da – sie müssen nur umgesetzt werden

Mit Photovoltaikanlagen und Stromspeicher kann genau dieses Problem behoben werden. Scheint die Sonne so intensiv wie im Juli 2018 produzieren Photovoltaikanlagen  viel Solarstrom und die Kohlestromproduktion kann reduziert werden. Voraussetzung ist natürlich, dass der politishe Wille vorhanden ist ausreichend PV-Leistung zu installieren.

Und in der Schweiz?

Swissolar schreibt in einer Meldung vom 07. August 2018 zum Rekordmonat Juli:

Unter dem Strich resultiert ein Mehrertrag von 35 Gigawattstunden oder 13 Prozent gegenüber dem langjährigen Durchschnitt*. Es stand insgesamt Solarstrom für mehr als 1 Million Einfamilienhäuser zur Verfügung.

Der Juli 2018 war im Durchschnitt etwa 18 Prozent sonniger als im Schnitt der Jahre 1996-2015. Die Karte zeigt deutliche Unterschiede innerhalb der Schweiz – besonders stark waren die Abweichungen vom Mittelwert im nördlichen Voralpengebiet, wo die sonst um diese Jahreszeit typischen Gewitter weitgehend ausblieben.

Aber auch die durchschnittliche, tägliche Maximaltemperatur lag rund 4° C über dem langjährigen Mittelwert. Grosse Hitze reduziert die Leistung von Photovoltaikanlagen, wie in den letzten Tagen in den Medien zu vernehmen war. Das stimmt, aber der Effekt ist äusserst geringfügig. Berechnungen zeigen, dass die hohen Temperaturen den Mehrertrag der Photovoltaikanlagen durch die hohe Sonneneinstrahlung nur gerade um 4.5 Prozent reduzierte. Der Temperatureffekt ist somit rund viermal kleiner als der Effekt des sonnigen Wetters.

In Zahlen ausgedrückt: In der Schweiz ist zurzeit eine Photovoltaik-Leistung von rund 2 Gigawatt installiert. Im langjährigen Durchschnitt produzieren diese Anlagen im Juli rund 273 Gigawattstunden, im Juli 2018 hingegen rund 308 Gigawattstunden (GWh), also 13% mehr. Im vergangenen Monat lieferten die Solaranlagen somit Strom für mehr als 1 Million Einfamilienhäuser. Auch die vorhergehenden Monate lagen deutlich über den Mittelwerten:

  • April +16%,
  • Mai +2%,
  • Juni +15%.

Dieser Mehrertrag kam genau zum richtigen Zeitpunkt: Einerseits stieg der Stromverbrauch vermutlich durch den vermehrten Einsatz von Klimaanlagen (Zahlen liegen noch nicht vor), andererseits sank die Produktion der Flusskraftwerke wegen des tiefen Wasserstands um bis zu 25%. Das AKW Mühleberg musste zudem aufgrund der hohen Wassertemperaturen in der Aare seine Produktion um 10 Prozent drosseln. In Deutschland mussten aus dem gleichen Grund mehrere Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden.

Fazit: Solarenergie ist die ideale Ergänzung zur Wasserkraft. Sie liefert während Trockenperioden am meisten Strom, dann, wenn wenig Wasser fliesst. Auf diesen beiden Standbeinen kann die Schweiz eine zukunftsfähige und saubere Energieversorgung aufbauen.

Quelle: Swissolar
Datenquelle: Meteotest AG, Bern

 

Dieser Fisch geht keinem Energieanbieter ans Netz

Einfamilienhaus Neubau ohne Netzanschluss, aber mit Stromspeicher und Erneuerbaren Energien im Off-Grid Inselbetrieb. 100 % Autarkie mitten in der Schweiz.

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Selbstbewusst  steht  das rote Haus mit den schwarzen Modulen auf dem Dach in hügeliger Schweizer Landschaft.  Souverän und unabhängig, wie das Land, so das Haus könnte man sagen, denn die Erbauer haben auf etwas Selbstverständliches verzichtet, den Anschluss an das öffentliche Stromnetz.

Was, warum, wer, wo und wann berichten wir in Kürze. Die Arbeiten am Gebäude sind noch nicht abgeschlossen. Wir verraten nur so viel: Powerball Systemspeicher mit Inselfunktion werden helfen das rote Haus, ohne Netzanschluss im Inselmodus mit Energie zu versorgen ohne Abstriche am Wohnkomfort. 100 % Energieautarkie bei einem „normalen“ Einfamilienhaus ist ziemlich beeindruckend finden wir.

Prinzipiell ist der Anschluss der Powerball Systemspeicher im OFF-Grid Inselmodus AC und DC möglich:

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Alle Powerball Anschlussarten können Sie HIER ansehen & herunterladen.

Powerball Systems AG wird Mitglied im Netzwerk Passivhaus Austria

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Im März 2018 war die Powerball Systems AG Aussteller auf der 22. Internationalen Passivhaustagung in München. Was als Test gedacht war wurde zu einer aktiven Mitgliedschaft im Netzwerk Passivhaus Austria.

Das Netzwerk forciert die nachhaltige Sicherung eines sozial verträglichen Lebensstandards für jetzige und künftige Generationen unter Bewahrung der Ressourcen und Schonung der Umwelt.

Das ist auch unser Antrieb in der Powerball Systems AG. Wir packen das Thema mit Stromspeicher und Energiemanagement an, das Passivhausnetzwerk mit Architektur, Dämmung und energieeffizienten Gebäudekomponenten. Das ergänzt sich gut findet das Passivhaus Netzwerk und wir auch.

Deshalb haben wir uns sehr gefreut als vergangene Woche der Anruf von Passivhaus Austria kam, ob wir Mitglied im Netzwerk werden wollten und haben gerne „Ja“ gesagt.

Auszug aus den Zielen und Leitlinien des Netzwerkes Passivhaus Austria:

Die Mitglieder des Netzwerkes stehen für die nachhaltige Sicherung eines sozial verträglichen Lebensstandards für jetzige und künftige Generationen unter Bewahrung der Ressourcen und Schonung der Umwelt. Gebäude zählen in Europa mit einem Verbrauch von 40 Prozent der gesamten Energie zu den größten Verursachern von klimaschädlichen Gasen.

Ziele des Passivhaus Netzwerkes Austria ist es den Passivhaus-Standard in Österreich als allgemeinen Standard im Neubau zu etablieren.

Ziel in der Altbausanierung ist eine deutliche Steigerung der Zahl umfassender energetischer Sanierungen, vor allem bei Nachkriegsbauten mit einem Einsparpotential zwischen 80 und 95 Prozent.

Sozial verträgliches Bauen und ein kostenoptimaler Baustandard sollen im gesamten Bausektor etabliert werden, die breite Öffentlichkeit soll von Fachleuten bis zu den Gebäudenutzern mit dem Thema Passivhaus vertraut gemacht und dafür begeistert werden.

Ziele des Passivhaus Netzwerk Austria ist, das gesamte Bauwesen wie auch Entscheidungsträger für eine energieeffiziente und nachhaltige Bauwirtschaft zu gewinnen. Dazu gilt es, das hohe Qualitäts-Niveau des Passivhaus-Standards durch Weiterbildung und Zertifizierung zu gewährleisten.

Auszug ENDE

Link zum Netzwerk Passivhaus Austria: https://passivhaus-austria.org/

Happy Birthday Brennstoffzelle & Powerball

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Seit 365 Tage arbeiten im Keller der EsslingerFamilie Berner ein 13,44 kWh Powerball Stromspeicher und eine Solidpower, Bluegen Brennstoffzelle mit 13.000 kWh elektrischer Jahresleistung. Zeit für einen ersten Zwischenbericht.

Herr Berner zieht Jahresbilanz

„Wir feiern diesen Geburtstag ganz bewusst, weil wir vor einem Jahr nicht einschätzen konnten was auf uns zukommt. Eine fossile Heizung kam für uns aus ökologischen Gründen nicht in Frage und mit unserem BHKW waren wir überhaupt nicht zufrieden. Für die Brennstoffzelle und Stromspeicher haben wir uns entschieden, weil wir erwartet haben, dass unser Autarkiegrad damit am höchsten sein wird.

Rückblickend sind wir sehr dankbar, dass wir den Schritt gemacht haben, denn alles funktioniert wie es soll und läuft wie am Schnürchen. Neben unserem Büro schnurrt leise die Brennstoffzelle, kurz „Brenni“ genannt, und nebenan im Wirtschaftsraum arbeitet unser Powerball Stromspeicher.

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Brennstoffzelle

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Stromspeicher

 

 

 

 

 

Die Brennstoffzelle verbrauchte im ersten Jahr ca. 21.000 kWh Gas, im Gegenzug bekamen wir 13.000 kWh Strom zu unserer freien Verfügung geliefert. Davon haben wir 4800 kWh selbst verbraucht und 8.200 kWh haben wir dem allgemeinen Stromnetz zur Verfügung gestellt.

570 kWh haben wir im ersten Jahr dazugekauft. Mit dem BHKW haben wir im Jahr 2016 2.900 kWh zukaufen müssen. Der Powerball speichert ca. 8% unseres Strombedarfs, was 384 kWh in 365 Tagen entspricht. Das heißt, dass der Powerball pro Tag ca. eine Kilowattstunde puffert.

Unsere Brennstoffzelle hat 5.200 Kwh Wärme geliefert, genug um unser Haus mit 3 Wohnungen zu heizen und mit Warmwasser zu versorgen. Gas und Reststrom beziehen wir vom Öko-Gas- und Stromanbieter Elektrizitätswerke Schönau. Mit der Kombination Brennstoffzelle und Powerball Stromspeicher leben wir nun zu 95 % stromautark, das ist einfach ein gutes Gefühl!“

Werner Berner, Guter-Strom.de

Wer jetzt den Rentabilitätsrechner auspackt wird feststellen, dass bei Familie Berner die Wirtschaftlichkeit bei der Entscheidung Brennstoffzelle mit Stromspeicher nicht im Vordergrund gestanden hat. Es ging vielmehr um Machbarkeit und um den Wunsch nach Strom-Unabhängigkeit. Werner Berner hat mit seiner Installation ein Experiment gewagt, das nach einem Jahr als Erfolg verbucht werden darf. Die Kombination aus Brennstoffzelle und Speicher heizen 218 Quadratmeter Wohnfläche und schaffen 95% Stromautarkie.

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Haus der Familie Berner

365 Tage Brennstoffzelle & Stromspeicher in Zahlen:

  • Wohnfläche: 218 Quadratmeter
  • Haushalt: 4 Personen
  • Gasverbrauch: 21.000 kWh
  • Stromproduktion: 13.000 kWh
  • Netzeinspeisung: 8200 kWh
  • Eigenverbrauch: 4800 kWh
  • Strombezug: 570 kWh
  • Stromspeicher puffert: 384 kWh in 365 Tagen
  • Wärmeproduktion: 5200 kWh
  • Strom-Autarkie 95 %

365 Tage Brennstoffzelle und Powerball Stromspeicher bei Fam. Berner

Ergänzung zum Thema Brennstoffzelle und Powerball Stromspeicher

Das Thema Brennstoffzelle und Stromspeicher hat bei vielen Interessenten Nachfragen erzeugt. Wir haben mit Herrn Werner Berner von guter-strom.de noch einmal gesprochen und den Beitrag ergänzt.

Was hat das gekostet?
Betreiber Werner Berner von Guter Strom.de nennt eine runde Summe von 30.000 Euro für Brennstoffzelle und Stromspeicher inklusive Installation. Förderungen von BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle )und KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau ) sind noch nicht abgezogen. Fördersumme insgesamt ca. 16.000 Euro.

Warum Erdgas und kein Biogas?

Die Entscheidung für Erdgas hat mehrere Gründe. Herr Berner wollte keine Maismonokulturen fördern, zertifiziertes Biogas der Elektrizitätswerken Schönau war damals noch nicht verfügbar und es gab eine Menge anderer Parameter zu berücksichtigen, so dass beim Gas der Einfachheit halber auf Erdgas zurückgegriffen wurde. Als Unternehmer muss Herr Berner bei aller Experimentierfreude auch die Verhältnismäßigkeit im Blick haben und Biogas hätte die Betriebskosten doch stark in die Höhe getrieben.

Warum so viel Brennstoffzellenleistung und so viel Speicherkapazität?
Herr Berner sagt dazu: „Bei der Planung haben wir mit einer Mischkalkulation aus Durchschnittsverbrauch und Lastspitzen für 2 Wohnungen und 2 Haushalte gerechnet. Die Anlage wurde auf Basis dieser Daten so berechnet, dass Wärme und Stromverbrauch zu jeder Zeit, für alle Fälle zur Verfügung stehen. Nach 12 Monaten ist man schlauer und kann sagen, dass etwas weniger Kapazität und Leistung auch ausgereicht hätten. Aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer. Mein Motto: Der ökologische Weg wächst beim Gehen.“

Fazit
Brennstoffzelle als Stromerzeuger und Heizung funktioniert sehr gut. Powerball Stromspeicher und Brennstoffzelle arbeiten gut zusammen. Im Vergleich zum vorher betriebenen BHKW ist das System leiser und hat einen besseren Wirkungsgrad. Im Vergleich zu einem Großkraftwerk mit 35 % bis 45 % Wirkungsgrad leistet das kleine dezentrale Kraftwerk der Familie Berner mit 95 % mehr als das Doppelte. Das System hat alle Erwartungen erfüllt, am Biogasthema wird gearbeitet! Viele Schritte sind schon getan, die ökologische Reise hat Fahrt aufgenommen.

Das grüne Wunder von Develier

Westschweizer Gemeinde verdoppelt Kapazität und betreibt jetzt 2 Schulen und 85 Strassenlaternen mit selbst erzeugtem Sonnenstrom

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Erstinstallation Mai 2017

Sie erinnern sich vielleicht noch an die Installation der drei Powerball Systemspeicher in der Schule der Schweizer Gemeinde Develier – wir berichteten im Mai 2017 darüber.

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Installation im Mai 2017. 24 Kilowattstunden Powerball Systemspeicher ©Powerball Systems AG

Bereits kurz nach  der Installation der 24 Kilowattstunden Stromspeicher war die Gemeinde Develier überzeugt – das ist der Weg zur Energieunabhängigkeit – und beschloss die Speicherkapazität zu erweitern. Galt es doch die Energie der 116 Kilowatt -peak Photovoltaikanlage auf den Dächern der Schulgebäude so zu nutzen, dass möglichst wenig in das öffentliche Netz gespeist wird!

Wie gut, dass eine Speichererweiterung bei Powerball Systemen unproblematisch ist. Betreiber können jederzeit und auch nach Jahren ihr System vergrößern. Dazu werden die Speichererweiterungen mit Strom- und Datenkabel untereinander und dann mit dem bestehenden Systemspeicher verbunden.

Verdoppelung der Kapazität Juli 2018

Vergangene Woche war es in Develier so weit. Zu den 2017 installierten 24 Kilowattstunden kamen noch mal 24 Kilowattstunden hinzu. Die Montage der Stromspeicher und Installation waren in 5 Stunden erledigt, die Inbetriebnahme in 60 Minuten.

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Einen draugfgesetzt. Die Erweiterung wurde einfach auf die bestehende Anlage aufgesetzt. ©Powerball Systems AG

Das grüne Wunder Develier live erleben!

Photovoltaik und Powerball Stromspeicher versorgen zwei Schulkomplexe und 85 LED Strassenleuchten mit vor Ort erzeugter grüner Energie. Und weil das mit dem grünen Strom erzeugen, speichern und selbst verbrauchen so gut funktioniert, hat die Gemeinde ihr grünes Wunder als Echtzeit Präsentation ins Internet gestellt.

Die Internetpräsentation

Photovoltaik, Stromspeicher, Verbrauch, Netzeinspeisund und Netzbezug können in Echtzeit im Internet beobachtet werden unter:

https://epdevelier.djutec.net/

https://epdevelier.djutec.net/energie.php

visualisierung auf der website von devellier.jpg

Technischen Daten:

  • 116 kWp Photovoltaik
  •   48 kWh Stromspeicher mit  21 kW Entladeleistung max.
  •   16 kW Heizstab für noch mehr Eigenverbrauch, wenn der Stromspeicher voll ist und der Eigenverbrauch nicht mehr gesteigert werden kann.

Ein Heizstab für noch mehr Eigenverbrauch

Der Heizstab wird vom Powerball eigenen Energiemanagement ab einem Photovoltaik Überschuss von größer-gleich 16 Kilowatt -peak zugeschaltet. Ziel ist es so wenig Strom wie möglich ins öffentliche Netz abzugeben. Dann soll er besser als Wärme gespeichert werden.

Tolles Konzept

Wir freuen uns, dass die Gemeinde Develier mit ihrem Energiekonzept so erfolgreich ist. Der Begriff grünes Wunder hat sich die Gemeinde dafür redlich verdient.

Eine Insel für die Millers

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Von li.: Herr Vetter von der Fa. Benz, Manfred Lehner von Lehner Innovative Produkte, Herr Miller der Bauherr. Die Garage mit Photovoltaikanlage. Alle Fotos ©Powerball Systems AG/ Mark Schamme

Notstrom & Inselsystem + maximale Selbstversorgung

Auch wenn es der Nachname vermuten lässt, nein die Familie Miller kommt nicht aus den USA – es sind waschechte Schwaben. Die junge Familie steht für Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Sonnenenergie und hat auch den Sinn von Stromspeichern bei der Nutzung von Sonnenstrom verstanden.

Bereits 2006 hat Familie Miller auf ihrem  Wohnhaus eine Photovoltaikanlage installieren lassen, um saubere Energie zu erzeugen. Damals als reine Einspeiseanlage konzipiert, so wie das zu dieser Zeit in Deutschland üblich war.

12 Jahre später ist Photovoltaik so günstig, dass damit in Deutschland Strom zum Bruchteil vom Netzstrompreis produziert werden kann. Dieses Jahr hat die dreiköpfige Familie Miller deshalb auf ihrem Garagendach noch mal 4,6 Kilowatt -peak Photovoltaik installiert, für den Eigenverbrauch. Kombiniert ist diese Anlage mit einem 13,4 Kilowattstunden Powerball Systemspeicher (Bruttokapazität) und einer Powerball Notstrombox, die im Inselbetrieb arbeitet.

Photovoltaik und Stromspeicher garantieren bei normalem Betrieb einen hohen Eigenverbrauch des selbsterzeugten Sonnenstroms. Bei Stromausfall werden die Millers mit ihrem Haus automatisch vom Netz genommen und als Inselanlage weiterbetrieben, so lange bis das öffentliche Netz wieder Strom liefert. Dann wird „die Insel“ von der Notstrombox automatisch wieder auf das öffentliche Netz geschaltet.

Inselbetrieb heißt, dass die Versorgung bei Stromausfall im Inselnetz sowohl von der Photovoltaikanlage als auch vom Stromspeicher gedeckt wird. Das ist bei Stromspeichersystemen nicht selbstverständlich. Bei vielen Systemen steht bei Stromausfall nur der Speicherinhalt zur Verfügung und die Photovoltaik ist als Erzeuger abgeschaltet. Mit der Powerball Insellösung können Betreiber Photovoltaik und Stromspeicher nutzen, sodass bei Stromausfall und viel Sonne der Energiebedarf im Haus gedeckt und sogar der Stromspeicher geladen werden kann. So bleiben Betreiber auch ohne öffentliches Netz lange autark.

Familie Miller ist mit Powerball Speicher, Notstrombox und Insellösung für Stromausfälle  auf alle Fälle bestens gerüstet. Wahrscheinlich kriegen sie Stromausfälle erst mit, wenn die Nachbarn anklopfen und fragen, warum bei den Millers noch Licht brennt, während sie schon seit Stunden im Dunkeln sitzen.

Solothurn. 6-7-2018

Eine Gute Messe in München

Von Mittwoch 20. bis Freitag 22. Juni 2018 war die Leitmesse für Solare Energie-Systeme, Intersolar / EES 2018 in München. Powerball war mit dem bewährten Bleispeicher, Notstrombox und dem neuen Lithium-Ionen Speicher auf 25 Quadratmetern Standfläche vertreten.

Das Interesse ist groß, sowohl von langjährigen Fachpartnern, die mit Powerball bereits arbeiten, aber auch von neuen Interessenten sogar aus Argentinien, Brasilien und Tschechien.

Daurbrenner Notstrom, Insel, Off-Grid-Anwendung

Immer wieder Thema bei uns am Stand sind, die Notstromversorgung, die Inselfunktionen für Off-Grid Anwendung, die Flexibilität durch offene Schnittstellen und das frei programmierbare Energiemanagement. Was kann wie miteinander kombiniert werden, wie flexibel ist Flexibilität bei einem powerball Systemspeicher.

Die Skalierbarkeit von Kapazität und Leistung jederzeit, auch noch Jahre nach der Installation der ersten Speichereinheit, die Möglichkeit Lithium-Ionen mit Blei-Speichern gemischt zu installieren oder zu ergänzen, das alles ist komplex und muss erklärt werdennicht nur Laien, auch Fachleuten. Selbstverständlich ist das am Markt anscheinend alles nicht.

Einer für alles durch Transparnz

Uns freut es, dass die Philosophie des offenen Systems bei maximaler Flexibilität für den Betreiber Interesse weckt und den Nerv der Kunden trifft. Mehr Leistung bei höherer Flexibilitätgut für Betreiber, gut für Installateure und gut für die Energiewende.20180620_155107_B

Fachzeitschrift „photovoltaik“ interviewt Mathias Grässl zum Thema: „Warum Blei und Li-Io?“

Powerball hat 2018 neben der Bleiakkutechnik auch noch Lithium-Ionen Akkutechnik für seine Systemspeicher eingeführt. Das Berliner Fachmagazin photovoltaik wollte genau wissen, warum wir zwei Akkutechniken parallel anbieten und hat im Mai ein Interview mit uns geführt.

Der Journalist Niels Petersen hat in seinem Artikel sehr treffend beschrieben, warum wir uns für ein „sowohl – als auch“ und kein „entweder oder“ entschieden haben.

Das Interview ist in der neuen photovoltaik 06 – 2018 auf Seite 38 / 39 veröffentlicht. Das Fachmagazin www.photovoltaik.eu  hat uns freundlicherweise erlaubt Ihnen das Interview als PDF hier auf der Powerball News-Seite zur Verfügung zu stellen.

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Zum Interview als PDF Datei

All-In-One – Strom intelligent speichern

Stromspeicher PB1 Powerball-Systems AG

Stromspeicher PB1 ©Powerball-Systems AG

Powerball Systemspeicher bringen in einem Gehäuse alles mit, was für den intelligenten Betrieb notwendig ist: Wechselrichter, Kommunikation, Energiemanagement und Schnittstellen. Für den Betrieb müssen lediglich drei Kabel an das Hausnetz angeschlossen werden.

Warum All In One?

Stellen Sie sich vor sie kaufen eine Waschmaschine. Um diese betreiben zu können muss ein Installateur in Ihrem Technikraum einen extra Kasten an die Wand montieren, in dem die mit Steuerung und Anzeigen der Waschmaschine untergebracht sind. Zur eigentlichen Waschmaschine werden Kabel verlegt. Argumente für diese Installation sind,
•    dass die Steuereinheit in Augenhöhe montiert wird und Sie sich nicht mehr bücken müssen,
•     bei Problemen mit der Wascheinheit nur diese zur Reparatur muss,
•    dass die Steuereinheit sogar räumlich von der Wascheinheit getrennt montiert werden kann.
So ein Blödsinn sagen Sie – wir auch. Deshalb haben wir bei Powerball auf separat installierte Komponenten verzichtet.  Das ist nur zusätzlicher Aufwand bei Installation, Wartung und Pflege. Wir wollten ein  All-In –One Modell, das nur angeliefert, ausgepackt und mit drei Kabeln an das Hausnetz angeschlossen  werden muss, um  in Betrieb zu gehen.

Anschließen wie eine Waschmaschine, bedienen wie einen Toaster

Das war unser Ziel und dem sind wir recht nahe gekommen. In jeden Powerball ist alles, was für einen intelligenten, nachhaltigen Betrieb und Ausbau des Systems in der Zukunft notwendig ist: Batteriewechselrichter, Energiemanagement, Kommunikation und Schnittstellen, sowie die Akkus. Untergebracht ist alles in einem 60 mal 60 mal 90 Zentimeter großen, verzinkten Stahlblechgehäuse, dass so stabil ist, dass bis zu drei Powerball Systemspeicher übereinander gestapelt werden können.  Die Gehäuseabmessungen entsprechen dem Weiße-Ware Standard und sie sind langfristig verfügbar. So können Speicherbetreiber ihr System auch in Zukunft problemlos erweitern, ohne Platzprobleme.

Drei Kabel bis zur Unabhängigkeit

Zum Anschluss eines Powerball Systemspeichers an ein Hausnetz ist ein Datenkabel für die Kommunikation, ein Kabel für den Strom und ein Lan-Kabel für die Speicherüberwachung notwendig, nicht mehr. Für den Installateur bedeutet das, kurze Montagezeiten, für den Betreiber nur eine kurze Unterbrechung  seines Tagesablaufs.

Kapazität erweitern ist Plug & Play

Wird mehr Kapazität benötigt werden die Powerball Speichereinheiten mit einem Lan- und ein Stromkabel verbunden. Den Rest erledigt Powerball. Das funktioniert jederzeit, auch nach Jahren. Bis zu 125 Powerball Speicher lassen sich so zu einem 1 Megawattstunden Großspeicher kombinieren.

Maximale Flexibilität  durch volle Intelligenz in jeder Einheit

Wir sind überzeugt, dass die All-In-One Geräte Anwendern die größte Flexibilität bei Betrieb, Ausbau und Standortwahl bieten. Installateure profitieren von einer einfachen und schnellen Installation mit praktisch unbegrenzter Ausbaufähigkeit des Systems durch einfache Koppelung von Powerball Einheiten.

Powerball  auf der Intersolar erleben

Besuchen Sie uns auf der EES / Intersolar 2018 in Halle C1, Stand 21. Erleben Sie den wohl flexibelsten Stromspeicher am Markt.

2018 NEU – wahlweise mit Blei oder Lithium-Ionen Akkutechnik.

Powerball auf Regionalmesse in Leipheim

Powerball auf der Hausmesse der Fa. ESS Kempfle GmbH in Leipheim, östlich von Ulm. Praktisch wenn der Stromspeicher so schön eckig ist im Weiße-Ware Format – dann dient er gleich auch noch als Tisch, Ablage oder Theke. Aber wer schaut bei so viel Charme schon auf die grüne Kiste…..!

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