Übersicht Schweizer Speicherförderungen / Neu aufgelegte Förderung in Baden-Württemberg

8 kWh Powerball Systemspeicher mit Notstrombox in EFH Shweiz_Q_400

POWERBALL Systemspeicher mit 13,44 kWh Brutto-Kapazität, 8 kWh Netto-Kapazität und Notstrombox in EFH Shweiz ©POWERBALL-Systems

Allgemeines zu Förderungen von Stromspeichern

Förderungen für Stromspeicher sind in der Schweiz Sache der Kantone und Gemeinden. In Deutschland gibt es die bundesweite Förderung der KFW, attraktiver sind aber meistens auch dort regionale Angebote der Bundesländer, Städte, Kreise und Gemeinden. Für die Schweiz haben wir bei Swissolar nachgefragt und hier das Angebot aufgelistet, für Deutschland haben wir vergangene Woche bereits vom Speicherprogramm in Brandenburg berichtet, heute ist es das Förderprogramm Baden-Württembergs, das seine Fördersumme mehr als verdreifacht hat.

Förderungen in der Schweiz

In der Schweiz in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und im Kanton Thurgau gefördert.

Spezielle Förderungen von Gemeinden für Stromspeicher gibt es in den folgenden Gemeinden,

  • Tübach,
  • Uzwil,
  • Waldkirch,
  • Frauenfeld

Informationen zu möglichen Förderungen gibt es bei den kantonalen Energiefachstellen: https://www.endk.ch/de/kontakt/kantonale-energiefachstellen und unter https://www.energie-experten.ch/de/energiefranken.html

Quelle: Swissolar

Neu: Förderung in Baden-Württemberg verdreifacht

Baden-Württemberg hat die Fördersumme für Stromspeicher von 1,0 auf 4,35 Millionen Euro aufgestockt, um die große Nachfrage zu befriedigen. Seit März 2018 sind 1300 Anträge für die Förderung von Photovoltaik-Stromspeichern mit 3,5 Millionen Euro Volumen eingegangen. Das hat alle Erwartungen übertroffen. Daher verdreifacht das Land die Förderung für Heimspeicher.

Gefördert werden Neuinstallationen von PV-Speichersystemen mit einem Fixbetrag pro Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität und maximal 30 % der Nettoinvestitionskosten. Der Eigenverbrauch muss bei mindestens 40 % liegen. Das Programm läuft noch bis Ende 2019.

Mehr Informationen zum neuen Speicherprogramm finden Sie auf der Seite des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft